An einer der eindrucksvollsten Küsten Europas

Unsere 10-tägige Rei­se startet in der le­ben­­digen Metropole Dublin, die sich trotz ihrer Größe und der vielen Touristen ihren typisch iri­schen Charme bewahrt hat. Wir fol­gen allerdings nicht den Tou­ris­ten­strömen in den Süden und den Südwesten Irlands, sondern ma­chen uns in die andere Rich­tung auf. Von Dub­lin aus geht es in den Nord­wes­ten Irlands, in die irische Provinz Donegal und in die nordirische Stadt Derry. Wir lassen uns von der Weite des kargen Hochlands bezaubern. Schroffe Klippen geben den Blick auf weiße Sandstrände frei. Dann folgen wir der Küste in nordöstliche Richtung. Unser Weg führt entlang einer der eindrucksvollsten Küsten Europas zum Giant’s Causeway, der  Straße des Riesen, durch die in vielen Liedern besungenen Glens (Täler) der Provinz Antrim. In der wilden Landschaft wurden einige Szenen der Game of Thrones – Serie gedreht. Wir verbringen ein paar Tage in Belfast und auch der Süden Nordirlands hält einige Highlights für uns bereit, nicht zuletzt die Übernachtung in einem irischen Kulturzentrum inmitten einer uralten Landschaft, die von längst erloschenen Vulkanen geprägt ist. Wir lassen es gemütlich angehen  und finden immer Zeit für ein Pint in einem der vielen Pubs. Bei spontanen Mu­sik-Sessions, aber auch bei alltäglichen Begegnungen, lernen wir die irische Lebensart kennen.  

Irland

10 Tage

Termine 2019

1.-10. März 2019
(10 Tage, ——–) – 0/8: Märztour entfällt. Alternative: 8-tägige Nordirlandreise vom 2.-9. März 2019. Siehe: Unterwegs in Irland und Nordirland/ (Noch Plätze frei)
19.-28. Mai 2019
(10 Tage, xxxxxx00) – 6/8
25. Juli – 3. Aug
(10 Tage, xx000000) – 2/8
25. Aug – 3. Sept.
(10 Tage, xxxx0000) – 4/8
Weitere Termine auf Anfrage

Im kleinen Kreis

4 – 8 Teilnehmer/innen

ab 1450,- €(*)

pro Person im DZ

(*) Bei einer Gruppengröße von 4-5 Personen erheben wir einen Zuschlag von 150,- € pro Person.

Rundreise

mit Besichtigungen, Gesprächen, Spaziergängen und kleinen Wanderungen (1-2 Stunden), Pub- und Restaurantbesuche, viel individueller Spielraum

Übernachtung in verschiedenen Hotels oder B&Bs: 1 Nacht  in Dublin, 3 Nächte in Derry, 1 Nacht in Ballycastle oder Umgebung, 3 Nächte in Belfast, 1 Nacht in Mullaghbane

Im Preis enthalten

Deutschsprachige Reise(beg)leiterin
Transporte im Reiseland während der Reise
9 Nächte im Hotel oder B&B, DZ mit Bad
9 Mal Frühstück
2 gemeinsame Abendessen
Alle Eintrittsgebühren, Kosten für Führungen, Whiskeytour in einer Destillerie mit Verkostung

Nicht enthalten

Einzelzimmer: + 150 €
Flug (ca. 150-250 €): wir buchen gerne für Sie

Buchen Sie per E-Mail oder rufen Sie uns an:

Reisebeschreibung

Reisebeschreibung im PDF Format >>

Wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar per Post.

Reise(beg)leiterin

Dr. Uschi
Grandel lebt
in Schierling
bei Regens-
burg. Die
Geschäfts-
führerin
der Partizan Travel GmbH leitet Reisen nach Irland, Nordirland, ins Baskenland und nach Schottland. Sie ist auch im Vorfeld Ihre Ansprechpartnerin für unsere Reisen. Kontakt: über Partizan Travel oder uschigrandel.de

Highlights

Intensives Erleben in einer kleinen Gruppe

Pubs und traditionelle Musik

Gespräche mit Zeitzeugen

Wandmalereien in Belfast

Atemberaubende Landschaft

Geführte Tagestour durch South Armagh

Dublin

Anmerkungen …

zum Wetter:

„Four seasons in a day (täglich alle vier Jahreszeiten auf einmal)“, so beschreiben die Iren ihr Wetter. Oft ist das Wetter allerdings besser als sein Ruf. Von Mai bis September liegen die Temperaturen in der Regel um die 17-20 Grad.

1.-2. Tag: Dublin

Unsere Reiseleiterin holt uns vom Dubliner Flughafen ab. Das Hotel liegt in zentraler Lage. Zu Fuß sind es etwa 15 Minuten in das Künstler- und Kneipenviertel Templebar. Der Weg führt uns durch die „Liberties“, ein historisches Arbeiterviertel, in dem auch Dublins Whis­keydestillerien zu finden sind. Neben der größten und bekanntesten Des­til­­lerie Jamesons finden sich auch neue Whiskeyproduzenten, wie die erst 2012 eröffnete Destil­lerie Tee­­­lings. Ei­ne geführte Whiskeytour steht definitiv im Programm, allerdings erst in einigen Ta­gen: In der  nord­östlichsten Ecke Irlands besuchen wir in Bushmills die älteste Whiskeydestille­rie des Landes.

Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns kennen und besprechen das Programm der näch­sten Tage. Danach ist Zeit für einen Besuch der Dubliner Altstadt. Wir genießen das Flair der iri­schen Pubs mit ihrer traditionellen Musik. Unser erstes Pint in Irland!

The City that Fought an Empire – Die Stadt, die einer Weltmacht die Stirn bot

Am nächsten Morgen machen wir einen Spaziergang durch die Dubliner Innenstadt. Überall sto­ßen wir auf irische Geschich­te. Dublin war das Zentrum des Osteraufstands von 1916 gegen die britische Kolonialmacht. Aber wir lernen Dublin auch als moderne und offene Metropole kennen.

Am Nachmittag geht es weiter in den Nordwesten Irlands, eine Gegend, die für die rauhe Schön­heit ihres Hochlands und ihrer Atlantikküste berühmt ist. Irische Musiktraditionen sind hier le­ben­­­dig und in vielen kleinen Dörfern ist die irische Sprache Gälisch noch im Alltag präsent. Unser Ziel ist Derry, die zweitgrößte Stadt Nordirlands. Unser Weg führt uns durch das Hochland der Sper­rins westlich des großen Seengebiets von Loch Neagh. Es zählt zu den Land­schaften von „ex­tra­ordinary natural beauty“, außergewöhnlicher Schön­heit der Natur. Dasselbe gilt für die süd­lichste Provinz Nordirlands, South Armagh, die wir gegen Ende unserer Reise besu­chen.

2.-5. Tag: Der Nordwesten Irlands: Derry und Donegal

Wer versucht zu zählen, wie oft wir bei unseren Ausflügen der nächsten Tage die Grenze zwi­schen der Republik Irland und Nordirland überqueren, wird bald aufgeben. Derry wird an vielen Stellen durch die innerirische Grenze von ihrem Umland getrennt. Denn das gehört zur irischen Provinz Done­gal. Heutzu­ta­ge ist diese Grenze unsichtbar. Der Friedensprozess der letzten zwanzig Jah­re hat sie de facto zum Verschwinden ge­bracht. Nur an Kleinigkeiten, wie zum Bei­spiel an den unterschiedlichen Ver­kehrs­zei­chen, kann man erkennen ob man sich im „Uni­­­ted Kingdom of Nor­thern Ireland and Great Bri­­tain“ oder in der „Republic of Ire­land“ befin­det. Aber viele Menschen auf bei­den Seiten der Grenze sind in Sorge über die Veränderun­gen, die der Brexit bringen könn­te. Wir werden Gelegenheit haben, mit Ein­heimischen dazu ins Gespräch zu kom­men.

Unsere Ausflüge gehen auf die Halbinsel Ini­showen, je nach Wetterlage und Interesse in das Küs­­tenstädtchen Moville oder nach Ma­lin Head, den nördlichsten Punkt Irlands. Im Glenveagh National Park erleben wir die wil­de Schönheit des Hochlands. Von dort ist es nicht weit an die stürmische Westküste.

Derry ist eine gemütliche Stadt mit guten Res­taurants, einem Künstlerviertel, netten Pubs und einer begehbaren historischen Stadtmauer. Die Stadt erlangte weltweit trau­rige Berühmtheit durch „Bloody Sunday“, den Blutsonntag im Januar 1972, an dem das britische Militär 14 un­be­waff­ne­te Teil­nehmer einer Demonstration erschoss. Mit dem Lied „Sunday, Bloody Sunday“ hat die irische Band U2 den Opfern ein Denkmal ge­setzt. Nach langem Kampf um die Wahrheit muss­te sich ein britischer Premierminister ent­schul­­­digen. Die Stadt hat die Vergangen­heit nicht verdrängt und steht heutzutage für beispiel­hafte Ver­söh­nungsinitiativen.

Auf der „Bogside His­tory Tour“ erzählen die Familienangehörigen ihre Geschichte. Ihre einstün­dige Führung ist sehr beeindruckend.

5.-6. Tag: Bushmills und der Pfad des Riesen

Wir verlassen Derry und folgen dem Wild Atlantic Way an die Nordküste Irlands. Das kleine Städt­chen Bushmills ist unser heutiges Ziel. Es beherbergt die älteste Whiskeydestillerie der Insel, die wir uns auf einer geführten Tour mit Kostprobe etwas näher ansehen. Nur ein paar Meilen sind es von hier zum Giant’s Causeway, dem Pfad des Riesen. Der Sage nach hat der Rie­se Finn MacCool die riesigen Basaltstelen aufgetürmt, weil er mit einem Riesen auf der anderen Seite der irischen See in Schottland in Streit geraten war.

Giant’s Causeway ist seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe und eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Irlands. Dementspre­chend groß ist der Trubel. Wir sind am nächsten Tag aber schon vormittags unterwegs, bevor die Busse aus Belfast und Dublin ankommen. Danach fahren wir an der Küste entlang nach Süden. Ein kleiner Spaziergang am Hafen von Ballintoy, einer Kulisse der Serie „Game of Thrones“, dann geht es nach Ballycastle und in die Glens of Antrim. Die neun Täler an der irischen See werden wegen der Schönheit ihrer Land­schaft in vielen traditionellen Liedern besungen.

6.-9. Tag: Belfast

Die nächsten drei Nächte sind wir in Belfast untergebracht. In der Innenstadt gibt es eine lebendige Restaurant- und Kneipenszene. Auch das neue Titanic-Viertel ist nicht allzu weit. Hier wurde Anfang des letzten Jahrhunderts die Titanic gebaut, von hier aus lief sie zu ihrer tragischen Jungfernfahrt aus.

Belfast ist aus vielen Gründen eine spannende Stadt. Zum einen gibt es seit Jahrzehnten eine groß­artige Musikszene. Der irische Teil des Stadtviertels West Belfast, in dem fast ein Fünftel aller Einwohner Belfasts leben, ist eines der progressivsten Zentren der gesamten irischen Insel. Ei­ne lebendige Diskussionskultur und vielfältige Aktivitäten prägen den Stadtteil und seine Be­woh­ner. Bekannt ist er durch die Wandmalereien und die „inter­fa­ces“, auch „peace walls – Frie­dens­mauern“ genannt, die Trennwände zu den pro-britischen Nachbarn. Ein Spaziergang entlang der Falls Road lässt uns mehr entdecken: das Kulturzentrum Cultúrlann Mc Adam Ó Fiaich und die ehemalige Leinenfabrik Conway Mill mit ihren kleinen Läden und Veranstaltungsräumen.

Den Tag beschliessen wir mit einem gemeinsamen Abend­essen in einem irischen Restaurant im Herzen von West Belfast und etwas Livemusik in einem der Pubs der Stadt.

9.-10. Tag: South Armagh und Ti Chulainn

Am vorletzten Tag verlassen wir Belfast. Es geht in den Süden Nordirlands. Unser Ziel ist der Ring of Gullion, ein Vielzahl kleiner längst erloschener Vulkane, die sich um den Hauptberg Slieve Gullion fast kreisförmig gruppieren. Diese Hügellandschaft in South Armagh ist wie geschaffen für das Aufspüren alter Geschichten und Sagen. Seit Jahrhunder­ten ist diese Gegend  auch das spirituelle Zentrum Irlands. Trotzdem ist der Ring of Gullion immer noch ein Geheimtipp. Allzu viele Touristen findet man hier nicht. Das liegt auch an der Vergan­gen­heit. Während des Nord­irlandkonflikts war diese südlich­ste nordirische Provinz eine Hoch­burg der IRA. Mit tau­sen­den Soldaten und martialischen Militärinstallationen machte  Groß­bri­tannien die Provinz damals zu einer der am stärksten militarisierten Gegenden Europas. Heute sieht man davon fast nichts mehr. Zusammen mit einem Zeit­zeu­­­gen erkunden wir South Armagh und seine Geschichte.

Irische Mu­sik Sessions haben auch in South Armagh eine lange Tradition. Wir geniessen sie am Abend in O’Han­lon‘s Pub in Mullaghbane. Es ist eines der ältes­ten Pubs Irlands und nur ein paar Schritte von unserem Quartier entfernt.

10. Tag: Flughafen Dublin

Schon sind wir am En­de unserer Reise angekommen und es heisst „slán go fóill – bis bald“!

Reiseroute: Dublin – Nordirland – Donegal

rot: einige markante Orte, an die uns unsere Reise führt
grau: innerirische Grenze

Kelly's Cellar in Belfast

Kelly’s Cellar in Belfast

Es ist immer viel los in und um das Pub, Mai 2018

Küstenwanderung in Inishowen

Küstenwanderung in Inishowen

Moville, Mai 2017

Dunluce Castle

Dunluce Castle

Irische Nordküste, Aug 2018

Der Hafen von Ballintoy - Game of Thrones Drehort

Der Hafen von Ballintoy ist Drehort der Serie Game of Thrones

Irische Nordküste, Aug 2018

West Belfast

Falls Road (2004)

Felons Club

Sozialer Klub mit Restaurant in West Belfast (Juli 2016)

Glens of Antrim

Carnlough (April 2016)

Free Derry Corner

Im Stadtviertel Bogside in Derry (Aug 2014)

Eine Übersicht über alle unsere Irlandreisen finden Sie auf unserer Länderseite Irland / Nordirland >>