Irland

10 Tage

25. 5 – 3. 6. 2018
(xxxxxxoo) – 6/8
17.-26.6.2018
(xxxxxxxx) – 8/8
20.-29. 9. 2018
(oooooooo)

Weitere Termine auf Anfrage

Im kleinen Kreis

3 – 8 Teilnehmer/innen

ab 1.370,- €

pro Person im DZ.
Je nach Größe der Reisegruppe gilt:
7-8 Personen 1370 €
5-6 Personen 1530 €
3-4 Personen 1690 €

Im Preis enthalten

Deutschsprachige Reise(beg)leiterin
Transporte im Reiseland während der Reise
9 Nächte im Hotel oder B&B, DZ mit Bad
9 Mal Frühstück
2 gemeinsame Abendessen
Alle Eintrittsgebühren, Kosten für Führungen

Nicht enthalten

Einzelzimmer: + 140 €
Flug (ca. 100-250 €): wir buchen gerne für Sie

Buchen Sie per E-Mail oder rufen Sie uns an:

Reisebeschreibung herunterladen (PDF)
Wir schicken Ihnen auch gerne ein Exemplar per Post.

Reise(beg)leiterin

Dr. Uschi
Grandel lebt
in Schierling
bei Regens-
burg. Die
Geschäfts-
führerin
der Partizan Travel GmbH leitet Reisen nach Irland, Nordirland, ins Baskenland und nach Schottland. Sie ist auch im Vorfeld Ihre Ansprechpartnerin für unsere Reisen. Kontakt: über Partizan Travel oder uschigrandel.de

Highlights

Intensives Erleben in einer kleinen Gruppe

Irische Gastfreundschaft

Pubs und traditionelle Musik

Atemberaubende Landschaft: Atlantikküste und irisches Hochland

Interessante Gespräche

Lebendige Städte: Dublin, Galway

Unsere Reise führt uns in den Westen und Nordwesten Irlands

Im Westen und im Nordwesten Irlands trifft man auf atemberaubende Landschaften und auf eine Bevölkerung, die weit verstreut in meist kleinen Ortschaften lebt und trotzdem enge soziale Kontakte aufrechterhält. Gemütliche Pubs laden zum Bleiben. Irische Traditionen, Musik und Tanz, werden intensiv gelebt und Besucher/innen ganz selbstverständlich einbezogen.

„If you get lost in Connemara, you get lost for a while“, sagt ein altes irisches Sprichwort. Wer sich in Connemara verirrt, findet so schnell nicht wieder hinaus. Das liegt nicht nur an der Einsamkeit des Connemara Nationalparks, sondern auch daran, dass hier irisch gesprochen wird, auch noch heutzutage. Allerdings verzeihen die Einheimischen den Beucher/innen fehlende irische Sprachkenntnisse und weisen den Weg auch auf Englisch.

Sechs westliche und nordwestliche Counties (Grafschaften), Clare, Galway, Mayo, Sligo, Leitrim und  Donegal, werden wir auf unserer Reise kennenlernen und dabei immer wieder ein Stück des Wild Atlantic Way entlang reisen, einer der längsten Küstenstraßen der Welt. Der Connemara Nationalpark im County Galway, die Klippen von Moher im County Clare und die nicht weniger beeindruckende Steilküste im County Donegal, die die Iren Sliabh Liag (Slieve League) – Steinberg – nennen, sind dabei nur einige der vielen spektakulären Landschaften, durch die uns unsere Reise führt.

Aber auch die lebendigen Städte Galway und Sligo liegen auf unserem Weg. Derry, die zweitgrößte Stadt Nordirlands ist nicht weit entfernt. Zudem trifft man immer wieder auf wundervolle Menschen, die alte irische Erzählkunst lebendig werden lassen. Der eine oder die andere wird uns länger im Gedächtnis bleiben. Vielleicht wegen ihrer Offenheit, ihrem Wortwitz oder ihrem unkomplizierten Pragmatismus.

1.-3. Tag: Dublin und die Ostküste   

Unsere Reiseleiterin holt uns vom Flughafen Dublin ab. Die ersten beiden Tage verbringen wir in der irischen Hauptstadt Dublin an der Ostküste Irlands und in ihrer Umgebung. Dublin ist neben Belfast eines der politischen Zentren Irlands. Als „Stadt, die gegen eine Weltmacht aufstand“, zog sie Anfang des letzten Jahrhunderts progressive Denker/innen, Kultur- und Sprachaktive, revolutionäre Gewerkschafter/innen und Freiheitskämpfer/innen an und legte mit dem Osteraufstand von 1916 gegen die britischen Kolonialherren den Grundstein für ein freies Irland. Heute ist Dublin einerseits eine junge und lebendige Stadt, andererseits aber auch von Armut und Wohnungsnot gezeichnet.

3.-6. Tag: Der Westen – Clare, Galway und Mayo

Am dritten Tag geht es einmal quer durch Irland an die Westküste, das eigentliche Ziel unserer Reise. Die nächsten vier Tage sind wir in Galway untergebracht. Wir bummeln durch die Stadt und zu Galway Bay, der Galway-Bucht im Atlantischen Ozean. Von hier aus unternehmen wir Ausflüge zu den Klippen von Moher, ins Karstgebiet des Burren und in den Connemara Nationalpark.

Die Klippen von Moher bilden ein einziges Felsmassiv, das sich über eine Länge von acht Kilometern an der Küste des County Clare entlang schlängelt und senkrecht in den Atlantik abfällt. Die gewaltige Attraktion zieht auch eine gewaltige Menge an Touristen an. Der Rummel ist jedoch gut gemanagt. Er ist außerdem nur punktuell und steht in starkem Kontrast zur Einsamkeit vieler  anderer Gegenden, die wir im Verlauf unserer Reise besuchen werden.

Nach grandioser Landschaft locken nette Restaurants und Pubs der Umgebung.

6.-9. Tag: Der Nordwesten – durch Sligo und Leitrim nach Donegal

Am sechsten Tag verlassen wir Galway und machen uns auf den Weg nach Norden. Knapp 230 km sind es nach Ardara, wo wir die nächsten vier Tage verbringen. Über 500 km beträgt die Entfernung, wenn die Fahrt entlang der zerklüfteten Küste führt. Das tun wir uns nicht an, aber wir machen einen Abstecher in die Moore an der Küste von Mayo. In dem kleinen Städtchen Sligo machen wir halt. Hier lebte William Butler Yeats, einer der großen irischen Schriftsteller des letzten Jahrhunderts. Sein Grab in Drumcliff ist nicht weit entfernt.

Dann ändert sich die Landschaft. Donegal ist von rauer Schönheit. Das kleine Städtchen Ardara hat eine lange Geschichte. Der irische Name Ard a’ Ratha bedeutet „Ringfort auf dem Hügel“ und leitet sich von einem Ringfort aus vorchristlicher Zeit ab, dessen Überreste heute noch zu sehen sind. Zwei Sandstrände laden an warmen Tagen zum Baden, die Einheimischen halten die Lachse und Forellen des nahegelegenen Owenea-Flusses für den besten Fischbestand Irlands.

Das bergige Hochland mit seinen steilen Klippen und kleinen Buchten werden wir in den nächsten Tagen kennenlernen. Unsere Ausflüge führen mitten ins wilde Hochland auf den Glengesh Pass, an die Slieve League Klippen, nach Glencolmcille, wo vor über 5000 Jahren, die ersten Siedler Donegal erreichten. Immer wieder locken die Pubs der Gegend mit ihrem reichhaltigen Programm an Livemusik und Musikfestivals.

Am nächsten Tagen geht der Ausflug ins nördliche Donegal, in den Glenveagh National Park. Hier erlebt man die majestätische Bergwelt bei einem kleineren oder größeren Spaziergang, vielleicht dreht ein Adler über uns seine Kreise. Aber das kleine Museum im Besucherzentrum erinnert auch an die große Hungersnot im 19. Jahrhundert, als die Kartoffelfäule das einzige Nahrungsmittel der armen Kleinbauern zerstörte.

9.-10. Tag: Zurück an die Ostküste und die Irische See

Es geht wieder zurück an die Ostküste Irlands. Unser Ziel ist einer der Küstenorte in Flughafennähe, wo wir den letzten Abend verbringen. Wir haben es nicht eilig und je nach Interesse der Gruppe gönnen wir uns unterwegs einen Halt. Vielleicht in Tara, einem der spirituellen und politischen Zentren Irlands aus vorkeltischer Vergangenheit. Oder wir machen einen Abstecher nach Nordirland, die heute unsichtbare Grenze ist während unserer Fahrt nie weit entfernt.

Dann heißt es Abschied nehmen. Slán, Irland!

Nordwestküste Irlands, County Donegal

Sliabh Liag (Slieve League)

Der „Steinberg“ an der Nordwestküste Irlands, County Donegal (August 2017)

Muscheln in Leos Tavern

Muscheln in Leos Tavern

Die irische Küche hat einiges zu bieten (Meenaleck, County Donegal, Sept. 2016)

Glenveagh National Park

Glenveagh National Park

County Donegal (Aug. 2017)

Los Acantilados de Moher

Cliffs of Moher

County Clare, August 2017

Eine Übersicht über alle unsere Irlandreisen finden Sie auf unserer Länderseite Irland / Nordirland >>