Irland

8 Tage

Termine:

29. Juli – 5. Aug 2018
(xxxxoooo) – 4/8
2.-9. Sept 2018
(xooooooo) – 1/8

Weitere Termine auf Anfrage

Im kleinen Kreis

3 – 8 Teilnehmer/innen

1.250,- €

pro Person im DZ.
Mindestens 3 Teilnehmer/innen

Im Preis enthalten

Deutschsprachige Reise(beg)leiterin
Transporte im Reiseland während der Reise
7 Nächte im Hotel oder B&B, DZ mit Bad
7 Mal Frühstück
2 gemeinsame Abendessen
Alle Eintrittsgebühren, Kosten für Führungen

Nicht enthalten

Einzelzimmer: + 160 €
Flug (ca. 100-250 €): wir buchen gerne für Sie

Buchen Sie per E-Mail oder rufen Sie uns an:

Reisebeschreibung herunterladen (PDF)
Wir schicken Ihnen auch gerne ein Exemplar per Post.

Reise(beg)leiterin

Dr. Uschi
Grandel lebt
in Schierling
bei Regens-
burg. Die
Geschäfts-
führerin
der Partizan Travel GmbH leitet Reisen nach Irland, Nordirland, ins Baskenland und nach Schottland. Sie ist auch im Vorfeld Ihre Ansprechpartnerin für unsere Reisen. Kontakt: über Partizan Travel oder uschigrandel.de

Highlights

Intensives Erleben in einer kleinen Gruppe

Pubs und traditionelle Musik

Gespräche mit Zeitzeugen

Wandmalereien in Belfast

Atemberaubende Landschaft

Geführte Tagestour durch South Armagh

Dublin

Anmerkungen …

zum Wetter:

„Four seasons in a day (täglich alle vier Jahreszeiten auf einmal)“, so beschreiben die Iren ihr Wetter. Oft ist das Wetter allerdings besser als sein Ruf. Von Mai bis September liegen die Temperaturen in der Regel um die 17-20 Grad.

Die Diskussion um den Brexit begleitet uns auf unserer Reise

Es ist schon verwirrend. Die nördlichste Halbinsel Irlands liegt gar nicht in Nordirland, sondern im „Süden“. So bezeichnen viele Iren die Republik Irland.Wer von Sligo an der Westküste ins 170 km entfernte Newry im Nordosten der Insel fahren will, muss auf diesem Weg gleich dreimal die Grenze zwischen dem Vereinigten Königreich und der Republik Irland passieren. Während der Jahrzehnte des Nordirlandkonflikts patroullierten tausende britische Soldaten im Grenzland, gab es Militäranlagen mit Wachtürmen. Sichern konnte all dies die 500 km lange Grenze jedoch noch nicht. Der Friedensprozess der letzten zwanzig Jahre hat sie de facto zum Verschwinden gebracht. Die Diskussion über den Brexit hat alte Geister wieder heraufbeschworen.

Auf unserer Reise, die uns von Dublin nach Nordirland und in die irische Provinz Donegal führt, lassen wir uns von der Weite des kargen Hochlands bezaubern und von schroffen Klippen, die den Blick auf weiße Sandstrände freigeben. Bei einem Pint in einem der Pubs, bei spontanen Musik-Sessions, aber auch bei mehr alltäglichen Begegnungen lernen wir die irische Lebensart kennen. Wir werden die Grenze ein ums andere Mal überqueren und auch mit Zeitzeugen ins Gespräch kommen.

1.-2. Tag: Dublin

Unsere Reiseleiterin holt uns vom Dubliner Flughafen ab. Das Hotel liegt in zentraler Lage mit­­ten in Dublin. Vor dem gemeinsamen Abendessen ist Zeit für einen Stadtbummel. Beim Abend­essen lernen wir uns kennen und besprechen das Programm der nächsten Tage. Da­nach ist Zeit für einen gemeinsamen Besuch der Dubliner Altstadt. Wir genießen das Flair der irischen Pubs mit ihrer traditionellen Musik. Unser erstes Pint in Irland!

The City that Fought an Empire – Die Stadt, die einer Weltmacht die Stirn bot

Auf unserem Spaziergang durch die Dubliner Innenstadt stoßen wir überall auf irische Geschichte. Dublin war das Zentrum des Osteraufstands von 1916 gegen die britische Kolonialmacht.

Am späten Nachmittag geht es weiter in den Nordwesten Irlands, eine Gegend, die für die rauhe Schönheit ihres Hochlands und ihrer Atlantikküste berühmt ist. Irische Musiktraditionen sind hier lebendig und in vielen kleinen Dörfern ist Gälisch, die irische Sprache, noch im alltag präsent.

2.-4. Tag: Der Nordwesten Irlands: Derry und Donegal

Wie in vielen Orten an der inneririschen Grenze ist auch in Derry die Absurdität der Spaltung Irlands offensichtlich. Westlich und nördlich zieht die Grenze einen engen Halbkreis um die Stadt und trennt sie so von ihrem Umland. Im Nordirlandkonflikt erlangte Derry weltweit traurige Berühmtheit durch „Bloody Sunday“, den Blutsonntag im Januar 1972, an dem das britische Militär 14 unbewaffnete Teilnehmer einer Demonstration erschoss. Nach langem Kampf um die Wahrheit musste sich ein britischer Premierminister entschuldigen. Die Stadt steht aber auch für beispielhafte Versöhnungsinitiativen. In den nächsten Tagen lernen wir sie näher kennen.

Wir fahren nach Westen in die irische Provinz Donegal und besuchen den Glenveagh National Park. Je nach Wetter und Motivation der Teilnehmer/innen unternehmen wir eine kleine oder eine größere Wanderung. Wer mitten im Nationalpark lieber durch Schloss und Blumengarten streift, kann bequem mit einem Schuttlebus dorthin gelangen. Den Nachmittag verbringen wir auf der Halbinsel Inishowen, dem nördlichsten Teil Irlands, politisch jedoch zugehörig zum „Süden“.

4.-7. Tag: Giant’s Causeway, Glens of Antrim, Belfast

Wir verlassen Derry und fahren an der nördlichen Atlantikküste entlang in Richtung Osten. Die rauhe Küstenlandschaft wird immer wieder von kleinen Städtchen unterbrochen. Ein Naturschauspiel bietet der Giant’s Causeway. Wie gigantische Fußabdrücke eines Riesen wirken die Basalt-Stelen, die an diesem Ende der Insel aus dem Meer ragen. Hier verbringen wir einige Stunden, bevor wir uns in Richtung Belfast auf den Weg machen. Ein kurzer Halt noch an den Dark Hedges, einer Kulisse des „Game of Thrones“, dann geht es in die Täler der Glens of Antrim, die wegen der Schönheit ihrer Landschaft in vielen traditionellen Liedern besungen werden.  Das letzte Stück fahren wir entlang der irischen See nach Süden.

Mit einem Bummel durch das eine oder das andere Pub in Belfast lassen wir den Tag ausklingen.

Wandmalereien und irische Kultur

Am nächsten Tag erkunden wir das Stadtviertel West Belfast. Es ist das politische Zentrum der irisch-republikanischen Bewegung und bekannt für seine politischen Wandmalereien. Ein Spaziergang entlang der Falls Road lässt uns mehr entdecken: das Kulturzentrum Cultúrlann Mc Adam Ó Fiaich und die ehemalige Leinenfabrik Conway Mill mit ihren kleinen Läden, Theater- und Veranstaltungsräumen.

Nach einem Besuch irisch-republikanischer und  loyalistischer (pro-britischer) Viertel im Stadtnorden beschliessen wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in einem irischen Restaurant im Herzen West Belfasts. Die irische Küche hat einiges zu bieten. Tags darauf lernen wir Belfast und Umgebung noch etwas näher kennen. Nicht nur das neue Titanic Quarter lockt. Auch die Innenstadt ist sehenswert.

7.-8. Tag: South Armagh

Nach dem Frühstück verlassen wir Belfast in Richtung Süden. Die letzte Nacht verbringen wir in der südlichsten Provinz Nordirlands, in der Mitte zwischen Belfast und Dublin. Die reizvolle Hügellandschaft von South Armagh ist wie geschaffen für das Aufspüren alter Geschichten und Sagen. Während des Nordirlandkonflikts war die Provinz eine Hochburg der IRA und zählte zu den am stärksten militarisierten Gegenden der Welt. In Zusammenarbeit mit Cu Chulainn Tours erkunden wir die Gegend und ihre Geschichte.

Irische Musik hat auch in South Armagh eine lange Tradition. Wir geniessen sie am Ende eines spannenden Tages in einem der ältesten Pubs Irlands.

8. Tag: Flughafen Dublin

Ein letztes gemeinsames Frühstück und eine Feedback-Runde, dann machen wir uns auf den kurzen Weg zum Flughafen.

Reiseroute: Dublin - Nordirland - Donegal

Reiseroute: Dublin – Nordirland – Donegal

blau: Skizze der Reiseroute
grau: innerirische Grenze

Küstenwanderung in Inishowen

Küstenwanderung in Inishowen

Moville, Mai 2017

West Belfast

Falls Road (2004)

Felons Club

Sozialer Klub mit Restaurant in West Belfast (Juli 2016)

Glens of Antrim

Carnlough (April 2016)

Free Derry Corner

Im Stadtviertel Bogside in Derry (Aug 2014)

Eine Übersicht über alle unsere Irlandreisen finden Sie auf unserer Länderseite Irland / Nordirland >>